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www.ich-will-lernen.deEin Projekt vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V.

Gefördert vom Ministerium für Bildung und Forschung

Pressemitteilung, Bonn 18. Juni 2010

Deutschlands größtes offenes Lernportal wird erweitert
Kompetente Hilfe für „ökonomische Analphabeten“ gratis

Bonn, 18. Juni 2010 (zaf) – „Mit Geld umgehen zu können, ist für viele gar nicht so leicht. Der Armutsbericht zeigt, dass Menschen mit geringen oder gar keinen Bildungsabschlüssen ein erhöhtes Armuts- und Schuldenrisiko tragen. Wie schwer muss es dann für Menschen, die nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen können, sein, die richtigen finanziellen Entscheidungen zu treffen“, sagt Gundula Frieling, stellvertretende Direktorin des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV). „Hier setzt unser Modul ‚Ökonomische Grundbildung für Bildungsbenachteiligte’ an.“

Entwickelt von Wirtschaftswissenschaftlern und Fachleuten aus der Alphabetisierung, wissenschaftlich begleitet durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsdidaktik der Universität Duisburg/Essen, entstanden hundert Lerneinheiten, die heute in das größte offene Lernportal Deutschlands – ich-will-lernen.de – integriert worden sind. Insgesamt sollen 800 Übungen in vier Lernbereichen ganz lebensnah zeigen, wie man notwendigen von überflüssigem Konsum unterscheidet, wie man besser haushalten kann oder auch welchen Stellenwert Bildung für den beruflichen Aufstieg hat. „Kurzum“, fasst Gundula Frieling zusammen, „sie erhalten ökonomisches Grundwissen, das mittlerweile fester Bestandteil der Allgemeinbildung ist. Ohne diese Grundkompetenz ist eine gesellschaftliche und auch politische Partizipation kaum noch möglich.“

Bei ich-will-lernen.de haben sich inzwischen rund eine Viertel Million Menschen angemeldet. Sie sind oftmals so genannte funktionale Analphabeten, können also nicht ausreichend lesen, schrei-ben oder rechnen, um sich in unserer Gesellschaft zu behaupten.

Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt das DVV-Lernportal ihnen bereits seit 2004 die Möglichkeit, anonym und kostenlos zu lernen. Die insgesamt über 18.000 Übungen in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Alltagsorientierung sind von Fachleuten erarbeitet worden. Und künftig können Lernende in diesem Bereich des Portals auch Medienkompetenz erwerben: Im neuen Sozialen Netzwerk AlphaVZ lernen sie das Web 2.0 kennen und erfahren Grundlegendes über Datenschutz im Internet.

Darüber hinaus besteht in einem zweiten Lernbereich mit 9.000 Übungen die Möglichkeit, in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für den Schulabschluss zu lernen.

Das mehrfach ausgezeichnete Lernportal kann von Einzelpersonen und Kursen kostenlos genutzt werden. Der DVV bietet für Kursleiter und Lehrkräfte kostenlose Schulungen für die Arbeit mit dem Lernportal an.

Weitere Informationen: www.ich-will-lernen.de


Der Deutsche Volkshochschul-Verband ist die bildungs- und verbandspolitische Vertretung der Volkshochschulen und der VHS-Landesverbände auf Bundes- und europäischer Ebene. Hinter ihm stehen die rund 1000 Volkshochschulen in Deutschland.


Ansprechpartner:    Boris Zaffarana, Pressesprecher
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)
Obere Wilhelmstraße 32, 53225 Bonn
Tel.    +49 (0) 228 / 975 69 - 11
Mobil:    +49 (0) 157 / 77 90 33 84
E-Mail: zaffarana@dvv-vhs.de

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Pressemitteilung Bonn, 04. September 2009

Analphabeten üben in ihrer Volkshochschule Demokratie. Denn:
Hunderttausende sind von der Bundestagswahl abgeschnitten!


Weil sie nicht richtig lesen und schreiben können, dürften bei der Bundestagswahl vier Millionen Menschen in Deutschland Schwierigkeiten damit haben, ihren Stimmzettel auszufüllen. Bei einer dreiviertel Million Wählerinnen und Wählern könnte die Lesekompetenz sogar so mangelhaft sein, dass sie ohne fremde Hilfe überhaupt nicht wählen können. Dies haben vorsichtige Schätzungen des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) anlässlich des Weltalphabetisierungstages am nächsten Dienstag (8. September) ergeben. „Man stelle sich vor: Die Einwohner einer Großstadt können nicht wählen, weil sie nicht wissen, wie sie es anstellen sollen!“, bringt es DVV-Präsidentin Prof. Rita Süssmuth auf den Punkt. „Wählen ist aber ein fundamentales Bürgerrecht. Es ist ein Armutszeugnis für ein reiches Land wie Deutschland, wenn so viele Menschen an diesem Grundrecht nicht partizipieren können“, findet die frühere Bundestagspräsidentin. „Grund genug für uns, Hilfen anzubieten.“

Der Deutsche Volkshochschul-Verband hat deshalb vertonte Übungen entwickelt, mit denen Betroffene vollkommen anonym das Wählen lernen können. Unter www.ich-will-wählen-gehen.de wird ihnen erklärt, wie sie Briefwahlunterlagen beantragen und den Stimmzettel ausfüllen können. Sie erfahren aber auch, wie der Bundestag arbeitet und welche Einflussmöglichkeiten Bürgerinnen und Bürger haben, wenn sie sich an der Wahl beteiligen. Die Internetseite geht heute um 12 Uhr online. Der Bundeswahlleiter unterstützt das DVV-Projekt ausdrücklich und hat die Übungen geprüft.

Die Volkshochschulen vor Ort stehen Wählerinnen und Wählern mit mangelnder Lesekompetenz ebenfalls zur Seite: Menschen, die in ihrem persönlichen Umfeld niemanden haben, der ihnen hilft, Briefwahlunterlagen zu beantragen, können sich vertrauensvoll an ihre VHS wenden. „Dort erhalten sie unbürokratisch, schnell und natürlich kostenlos Unterstützung. Auch in den Alphabetisierungskursen bereiten wir die Lernenden auf die Wahl vor“, erläutert der DVV-Vorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Diese Aktion zeigt: Die Volkshochschulen haben den Anspruch, jedem Menschen eine zweite oder auch dritte Chance einzuräumen. Sie bringen Analphabeten nicht ‚nur’ Lesen, Schreiben und Rechnen bei, sondern sie helfen ihnen, sich auch politisch in die Gesellschaft zu integrieren.“ Weitere große Anstrengungen seien nötig, um diese Misere in den Griff zu bekommen, betont auch DVV-Präsidentin Süssmuth: „Ziel der nächsten Bundesregierung muss es sein, die Zahl der Analphabeten deutlich zu reduzieren. Entsprechende Aufklärungskampagnen und die vielen zusätzlich gebrauchten VHS-Kurse sind unverzichtbar und brauchen finanzielle Unterstützung“, sagt sie und appelliert an die Mitglieder des Bundestages, die Problematik so ernst zu nehmen wie die Ergebnisse der PISA-Studie: „Ein gutes Zeichen wäre es zum Beispiel, eine Anhörung von Betroffenen und Experten im Deutschen Bundestag durchzuführen, damit die Politik dieser Problematik bürgernahe Aufmerksamkeit zeigt.“

Zur Info: Seit Jahren gehen Fachleute davon aus, dass in Deutschland rund 4 Millionen so genannte funktionale Analphabeten leben. Das sind Erwachsene, die trotz Schulbildung nicht ausreichend lesen und schreiben können. Die meisten von ihnen bleiben unerkannt. Denn sie haben gelernt, ihr Handicap zu verbergen, sich mit „Tricks“ durch den Alltag zu „schmuggeln“. Die Folge: Kaum jemand kann sich vorstellen, dass statistisch gesehen eine von 15 Personen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis ein Analphabet ist.

Viele Volkshochschulen in Deutschland führen seit den frühen 1960er Jahren Alphabetisierungskurse durch. Sie sind – nicht nur – auf diesem Gebiet mit Abstand „Marktführer“. Inzwischen nehmen pro Jahr 15.000 Menschen in rund 3000 Kursen an über 300 der insgesamt knapp 1000 Volkshochschulen bundesweit daran teil. Der DVV hat darüber hinaus mit Förderung des Bundesbildungsministeriums das Lernportal www.ich-will-lernen.de eingerichtet, in dem funktionale Analphabeten Lesen, Schreiben und Rechnen üben können. 10.000 bis 20.000 von ihnen besuchen Monat für Monat die Seite. Der Verband hat dort in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung eine Stichprobe zum Wahlverhalten der registrierten Nutzerinnen und Nutzer gemacht. Zwar ist das Ergebnis nicht repräsentativ. Es alarmiert aber dennoch: Denn jeder sechste gab an, den Wahlzettel nicht lesen zu können. Berücksichtigt man, dass die Befragten im Portal schon zu den etwas fortgeschritteneren Lernerinnen und Lernern gehören, so könnte die Zahl derjenigen, die wegen fehlender Lesekompetenz von der Wahl abgeschnitten sind, deutlich höher liegen.

Für Analphabeten ist gerade die Briefwahl eine gute Möglichkeit, an der Bundestagswahl teilzunehmen. Selbstverständlich ist es auch möglich, sich direkt im Wahllokal beim Ausfüllen des Stimmzettels helfen zu lassen. Die Hemmschwelle hierfür ist aber naturgemäß hoch. Denn anonym und geheim ist das ja gerade nicht. Übrigens ist Hilfe bei der Wahl für Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können, durchaus erlaubt und auch gewollt: Die Bundeswahlordnung sieht vor, dass eine Vertrauensperson den Stimmzettel als Hilfsperson auf Wunsch des betreffenden Wählers oder der Wählerin ausfüllen darf – wenn sie eidesstattlich versichert, dass sie ihr Kreuzchen auch wirklich im Sinne des Wahlberechtigten gesetzt hat.


Der Deutsche Volkshochschul-Verband ist die bildungs- und verbandspolitische Vertretung der Volkshochschulen und der VHS-Landesverbände auf Bundes- und europäischer Ebene. Hinter ihm stehen die rund 1000 Volkshochschulen in Deutschland.

Ansprechpartner: 

Boris Zaffarana, Pressesprecher
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)
Obere Wilhelmstraße 32, 53225 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 975 69 - 11
Mobil: +49 (0) 157 / 77 90 33 84
E-Mail: zaffarana@dvv-vhs.de

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Weitere Materialien zum Thema Wahlen finden Sie auch beim Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e. V. unter Themenhefte Bundestagswahl und Demokratie.

 

 

 

Pressemitteilung Essen, 22. Januar 2009

Eine zweite Chance auf den Schulabschluss – Volkshochschul-Verband und Bundesbildungsministerium starten Unterstützung für Jugendliche im Web

(Essen, 22.01.09) Ein Schulabschluss gilt als Mindestvoraussetzung für den Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Doch jeder 13. Jugendliche in Deutschland verlässt die Schule ohne Abschluss. Hilfe bietet jetzt ein neues Lernangebot im Web.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Internetportal ich-will-lernen.de entwickelt, das Jugendliche beim Nachholen eines Schulabschlusses unterstützt. Das Lernangebot wird heute unter Mitwirkung von Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, und Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen, BMBF, in Essen gestartet.

Fast 80.000 Schulabgänger beenden jährlich die Schule ohne einen Schulabschluss. „Wir können es uns weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich in Deutschland leisten, Jugendliche ohne Abschluss im Regen stehen zu lassen“, so Rita Süssmuth. „Junge Menschen ohne Schulabschluss brauchen kostengünstige, erreichbare Angebote, um verpasste schulische Bildung nachzuholen. Das Lernportal und die Volkshochschulen bieten genau diese zweite Chance auf den Schulabschluss.“

Die kostenlose Lernplattform ich-will-lernen.de ist das größte offene Lernportal in Europa. Das Angebot zur Unterstützung beim Nachholen von Schulabschlüssen umfasst mehr als 9.000 interaktive Übungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in individuell wählbaren Lernstufen. Die Inhalte orientieren sich an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz und bieten einen Querschnitt des Lernstoffes für das Nachholen eines Hauptschulabschlusses. Das Portal wurde bereits mehrfach ausgezeichnet für das seit 2004 bestehende Angebot zum Lesen und Schreiben lernen für erwachsene Analphabeten.

 

Pressemitteilung Bonn, 5. September 2008

UN-Weltalphabetisierungstag 8. September / Zentrale Veranstaltung in Berlin

Volkshochschul-Verband bietet erwachsenen Analphabeten kostenlose Lernunterstützung im Web

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) bietet erwachsenen Menschen kostenlos die Möglichkeit, im Internet lesen und schreiben zu lernen. Darauf weist der Verband der rund 1.000 Volkshochschulen anlässlich des UN-Weltalphabetisierungstages hin. Schätzungen zufolge gibt es mehr als vier Millionen so genannte funktionale Analphabeten in Deutschland. Das DVV-Internetportal ich-will-lernen.de steht jedem Nutzer auch anonym zur Verfügung. Mehr als 128.000 Lernende haben sich seit dem Start 2004 bereits in dem mehrfach ausgezeichneten Portal angemeldet.

Auf der zentralen Veranstaltung zum UN-Weltalphabetisierungstag sprechen Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, und der ehemalige funktionale Analphabet Tim-Thilo Fellmer über die Erfolge nachträglicher Alphabetisierung und das Lernen im Netz. Tim-Thilo Fellmer hat mit Unterstützung des DVV-Lernportals ich-will-lernen.de als Erwachsener lesen und schreiben gelernt und nutzt die Internetplattform auch heute noch als Lernunterstützung. Fellmer ist heute Kinderbuchautor. „Ich mache abends nach der Arbeit am Computer ein paar Übungen, das hilft mir sehr“, sagt Tim-Thilo Fellmer. „Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, auch als Erwachsener mit dem Lesen und Schreiben lernen anzufangen“, so der 40-Jährige.

Die diesjährige Berliner Veranstaltung zum UN-Weltalphabetisierungstag am 8. September wird vom UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen (UIL) gemeinsam mit dem Bundesverband für Alphabetisierung und Grundbildung und dem Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. organisiert, in Koordination mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Internetportal wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband angeboten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. www.ich-will-lernen.de

Der Volkshochschul-Verband bietet funktionalen Analphabeten außerdem eine Datenbank für die bundesweite Suche von Alphabetisierungskursen vor Ort unter www.zweite-chance-online.de

Programm der zentralen Berliner Veranstaltung am 8. September

Biographie Tim-Thilo Fellmer

Kurzbeschreibung DVV-Lernportal

Pressemitteilung vom 5. September

Kontakt
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) / Projekt Portal Zweite Chance Online
Hans-Böckler-Straße 29
53225 Bonn

Pressemitteilung Bonn, 1. Juli 2008

Rechnen lernen im Internet

Handyrechnungen verstehen, Haushaltsgeld kalkulieren, eine Lagerhalle ausmessen – viele Tätigkeiten in Alltag und Beruf sind nur mit Grundkenntnissen im Rechnen zu meistern. Wer Wissen nachholen will, kann jetzt kostenlos und online im Internet Rechnen lernen. Deutschlands größtes offenes Lernportal ich-will-lernen.de bietet ab sofort Übungen in den Grundrechenarten an.

Mehr als 122.000 Lerner nutzen bereits das erfolgreiche Alphabetisierungsportal ich-will-lernen.de. Seit 2004 bietet das E-Learning-Portal des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV) Übungen zum Lesen und Schreiben lernen an. Nach Schätzungen von Experten leben in Deutschland bis zu vier Millionen funktionale Analphabeten – deutschsprachige Erwachsene, die trotz absolvierter Schulpflicht weder eine Zeitung lesen noch ein Formular ausfüllen können. Die Zahl der so genannten erwachsenen Nichtrechner in Deutschland ist unbekannt. Der DVV will mit seinem kostenlosen Online-Angebot einen Wiedereinstieg ins Lernen ermöglichen. „Zur Grundbildung in Deutschland gehören Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen. Wir machen erwachsenen Menschen das Angebot, nochmal ganz von vorn anzufangen“, sagt Gundula Frieling, DVV- Projektleiterin des Lernportals.

Das Lernportal kann anonym, am Computer zuhause oder in Verbindung mit der Kursteilnahme an einer Weiterbildungseinrichtung genutzt werden. Die rund 1.000 Volkshochschulen sind bundesweit Hauptanbieter im außerschulischen Grundbildungsangebot. Die kostenlose Nutzung des Lernportals ich-will-lernen.de wird durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht. Weitere Informationen: www.ich-will-lernen.de

Kontakt
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)
Hans-Böckler-Straße 29
53225 Bonn
www.dvv-vhs.de
www.zweite-chance-online.de

Gundula Frieling
Stellvertretende Direktorin DVV, Projektleitung
Telefon: (0228) 97 569 – 21
E-Mail: frieling@zweite-chance-online.de
fileadmin/inhalte/pdf/Presse_pdf_Dokumente/DVV_01_07_08_PM.pdf

Pressemitteilung Bonn, 3. April 2008

Funktionale Analphabeten schreiben Gedichte

(Bonn, 03.04.08) Die Autorinnen und Autoren lernen als Erwachsene Lesen und Schreiben. Ihre ersten literarischen Texte gibt der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) jetzt in dem Buch „Wörterklänge“ heraus. Die 51 Geschichten, Liedtexte und Gedichte sind eine Auswahl von Texten aus dem Literaturwettbewerb „wir schreiben“ 2007 für funktionale Analphabeten und Teilnehmer aus Lese- und Schreibkursen. Der Wettbewerb wird jährlich vom Projekt des Alphabetisierungsportals ich-will-lernen.de des Deutschen Volkshochschul-Verbandes ausgeschrieben. Funktionale Analphabeten können im Lernportal kostenlos Lesen und Schreiben lernen.

Mitveranstalter des Literaturwettbewerbs ist der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. Der Verband schätzt die Zahl der erwachsenen funktionalen Analphabeten in Deutschland auf mehr als vier Millionen. Trotz absolvierter Schulpflicht sind sie nicht in der Lage, eine Zeitung zu lesen, ein Formular auszufüllen oder einen Brief zu schreiben. Die rund 1.000 Volkshochschulen in Deutschland sind Hauptanbieter von Alphabetisierungskursen.

Das mehrfach ausgezeichnete Lernportal ich-will-lernen.de wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt. Seit Beginn des Portals 2004 wurden mehr als 117.000 Nutzer registriert.

Weitere Informationen: www.zweite-chance-online.de und www.ich-will-lernen.de

Kontakt:
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)
Hans-Böckler-Straße 29
53225 Bonn

Pressemitteilung Bonn, 27. November 2007

Mehr als 108.000 Lernende besuchen Alphabetisierungsportal 

(Bonn, 27.11.07) Irgendwo in der Bundesrepublik Deutschland sitzt in diesem Moment ein Erwachsener am Computer und lernt im Internet Lesen und Schreiben. Seit Beginn des Alphabetisierungsportals www.ich-will-lernen.de im September 2004 haben sich insgesamt 108.794 Lernende online angemeldet.

Das Lernportal ist ein Projekt des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV). Dank Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind die Online-Kurse für Nutzer kostenlos. Sie werden von Online-Tutoren begleitet und bleiben auf Wunsch anonym. Gegenwärtig sind rund 15.000 Lernende an fünf Tagen der Woche in Kursen online.

Nach Schätzungen des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. leben mehr als vier Millionen erwachsene funktionale Analphabeten in der Bundesrepublik. Trotz absolvierter Schulpflicht sind sie nicht in der Lage, eine Zeitung zu lesen, ein Formular auszufüllen oder einen Brief zu schreiben. Die rund 1.000 Volkshochschulen in der Bundesrepublik sind Hauptanbieter von Kursen im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung.

Das mehrfach ausgezeichnete Alphabetisierungsportal www.ich-will-lernen.de wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. schrittweise zu einem umfassenden Grundbildungsangebot ausgebaut. Auf den Lernbereich „Lesen und Schreiben“ folgt „Rechnen“. Zur Förderung der Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit werden Lernende künftig auch in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Englisch online unterstützt. Ein zusätzliches Angebot bieten Übungen zum berufsbezogenen Lernen.

Ansprechpartnerin:
Gundula Frieling
Stellvertretende Direktorin, Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Telefon 0228 / 97 569-21
Mail: frieling@zweite-chance-online.de

Pressemitteilung

Berlin, 7. September 2007

Zentrale Veranstaltung zum UN-Weltalphabetisierungstag

In Deutschland leben schätzungsweise vier Millionen erwachsene Menschen, die trotz Schulbesuchs weder einen Brief schreiben, einen Fahrplan lesen noch ein Formular ausfüllen können.

Der Welttag der Alphabetisierung am 8. September erinnert an die rund 780 Millionen erwachsenen Analphabeten weltweit. Ausgerufen von der UNESCO, ist es Ziel der Weltalphabetisierungsdekade (2003-2012), die Zahl der Analphabeten zu halbieren. Auf der zentralen Veranstaltung in Berlin zum Welttag bilanzieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden die ersten fünf Jahre der Dekade.

„Wer Analphabetismus bekämpft, bekämpft auch Bildungsbenachteilung“, sagt der Vorsitzende des Deutschen Volkshochschul-Verbandes Ernst Dieter Rossmann, und fordert: „Wir brauchen vor allem eins: Für alle benachteiligten Menschen eine zweite Chance auf Bildung.“

Jährlich verlassen rund neun Prozent der jugendlichen Schulabgänger in der Bundesrepublik die Schule ohne Schulabschluss. Mangelnde Ausbildungs- und Beschäftigungsreife erschweren den Zugang zur Arbeitswelt. „Es entsteht eine riesige Bugwelle an Menschen mit Grundbildungsbedarf“, so Bildungsexperte Rossmann. Die Gefahr der Arbeitslosigkeit drohe gerade gering Qualifizierten. Die knapp 1.000 Volkshochschulen sind Hauptanbieter von Kursen im Bereich Alphabetisierung, Grundbildung und Nachholende Schulabschlüsse, erreichen aber mit 120.000 Teilnehmern jährlich nur einen Teil der Zielgruppe.

Mit dem Portal „www.ich-will-lernen.de“ geht der Volkshochschul-Verband neue Wege: Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet das E-Learning-Portal kostenfreie, anonyme Online-Kurse zum Lesen und Schreiben lernen. Das erfolgreiche Alphabetisierungsportal wird um das Grundbildungsangebot Rechnen erweitert, es folgen die Lernbereiche Englisch sowie Übungen zum berufsbezogenen Lernen.

Ansprechpartnerin:
Gundula Frieling
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Telefon 0228 / 97 569-21
Mail: Frieling@zweite-chance-online.de

Pressemitteilung

Bonn, 1. August 2007

100. Ausgabe der Apoll-Zeitung – Deutschlands Online-Zeitung für funktionale Analphabeten

Mit einer Sonderausgabe würdigt der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. das Erscheinen der hundertsten Apoll-Zeitung. Deutschlands Online-Zeitung für funktionale Analphabeten wendet sich an Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen haben. Die leicht lesbare Zeitung erscheint zweiwöchentlich mittwochs im Internet unter www.apoll-online.de

Im Umfang von einer DIN A4-Seite berichtet die kostenlose Zeitung über aktuelle Themen aus den Bereichen Politik, Sport und Unterhaltung. In den Alphabetisierungskursen der Volkshochschulen wird sie als aktueller Lesestoff eingesetzt. Deutschlands Online-Zeitung für funktionale Analphabeten ist ein Leseangebot des Lernportals „ich-will.de“. Das Internet-Portal ist ein Projekt des Deutschen Volkshochschul-Verbandes zur Alphabetisierung und zum Nachholen von Grundbildung. Die Entwicklung des Lernportals wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

„Wir richten uns mit der Apoll-Zeitung an Menschen, denen der Weg zum Zeitung lesen sonst versperrt wäre“, so Ulrich Aengenvoort, Direktor des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. „Die Apoll-Zeitung bietet leicht verständliche Informationen für alle, denen das Lesen Schwierigkeiten bereitet.“

Die erste Ausgabe der Online-Zeitung für funktionale Alphabeten erschien am 5. November 2003. Weitere Informationen zur Apoll-Zeitung und zum Lernportal unter www.zweite-chance-online.de

Ansprechpartnerin:
Gundula Frieling
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Telefon 0228 / 97 569-21
Mail: Frieling@zweite-chance-online.de

Im Rahmen des Projekts PORTAL ZWEITE CHANCE ONLINE entwickelt der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das erste deutsche Grundbildungsportal „ich-will-lernen.de“ mit internetbasierten Lernangeboten zum Nachholen von Grundbildung und zur Förderung der Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit.

2005 wurde das Lernportal mit der Comenius-Medaille ausgezeichnet. Im Jahr 2006 erhielt das Lernportal den europäischen E-Learning-Award „eureleA“ sowie den Deutschen Bildungssoftware-Preis „digita“.

Pressemitteilung vom 1. August als PDF.

Pressemitteilung

Bonn, 30. Mai 2007 | Literaturwettbewerb 2007

Der Literaturwettbewerb „wir schreiben“ startet in die nächste Runde. Erwachsene, die an Lese- und Schreibkursen öffentlicher Weiterbildungsträger teilnehmen, sind ab sofort eingeladen, ihre selbstverfassten Geschichten, Liedtexte und Gedichte der Öffentlichkeit vorzustellen.

Der erfolgreiche Wettbewerb wird bereits zum vierten Mal vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. und dem Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. ausgerichtet. Mehr als 930 Beiträge wurden seit Beginn des Wettbewerbs im Jahr 2004 eingereicht.

Der diesjährige Literaturwettbewerb steht im Zeichen der Musik. Drei weltbekannte Musikstücke von Vivaldi, Beethoven und Mozart sollen anregen, Texte über die Themen „Mein Leben“, „Liebe und Freundschaft“ sowie „Geschichten zur Nacht“ zu verfassen. Ein für den Wettbewerb neu getextetes Volkslied soll ermutigen, selbst einen Liedtext zu schreiben. Hörproben stehen unter www.zweite-chance-online.de/zco-dvv/literatur-wettbewerb.html zur Verfügung.

Eine Fachjury wählt unter den eingereichten Beiträgen die Gewinner aus. Ihnen winkt neben Geldpreisen auch eine Reise in die Hauptstadt: Die Autoren werden am 7. September, am Vortag des UN-Weltalphabetisierungstages, unter prominenter Besetzung auf einem Festakt in Berlin ausgezeichnet.

Teilnahmeberechtigt sind Besucherinnen und Besucher von Alphabetisierungskursen und Lernende des Portals „ich-will.de“. Einsendeschluss für die selbstverfassten Beiträge ist der 31. Juli 2007. Weitere Informationen finden Sie unter www.zweite-chance-online.de

Eine Auswahl der Texte früherer Literaturwettbewerbe ist in den Büchern „Wörtersehnsucht“ (2004, ISBN 3-12-555101-3), „Wörterblüten“ (2005, ISBN 3-12-555102-1) und „Wörterkirmes“ (2006, ISBN 978-3-88513-772-6) veröffentlicht.

thoene@zweite-chance-online.de

Im Rahmen des Projekts PORTAL ZWEITE CHANCE ONLINE entwickelt der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das erste deutsche Grundbildungsportal „ich-will.de“ mit internetbasierten Lernangeboten zum Nachholen von Grundkompetenzen und zur Förderung der Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit.

 

Kurse vor Ort

Der Kursfinder ist umgezogen. Ab sofort finden Sie ihn unter: www.ich-will-lernen.de.

Bildungsdaten

Grafik einer kleinen LandkarteCa. 13.120 funktionale Analphabeten
leben in:
Wiesbaden, Landeshauptstadt

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